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Die Urner Bäuerinnen gewinnen den Prix Montagne 2015

Bern/Adliswil, 1. September 2015 – Unter dem Namen „Haushaltservice der Urner Bäuerinnen“ bieten 75 Urnerinnen ausserhalb ihrer Höfe professionelle Dienstleistungen an: Sie kümmern sich um Jung und Alt, kochen für ganze Familien, helfen bei der Hausarbeit, übernehmen Reinigungsaufträge oder beliefern Anlässe mit selbstgemachten Spezialitäten. Jury-Präsident Bernhard Russi überreichte den Gewinnerinnen aus der Innerschweiz heute in Bern den mit 40 000 Franken dotierten Prix Montagne 2015.

15 Urner Bäuerinnen sind an die Preisverleihung des Prix Montagne nach Bern gereist. Die Spannung ist gross, dementsprechend erleichtert jubeln sie, als das Gewinnerprojekt verkündet wird. „Vor zehn Jahren startete ein kleines Team. Wir wussten gar nicht so genau, ob ein Bedürfnis da war“, sagt Pia Marty, die Präsidentin des Haushaltservices. „Und jetzt gewinnen wir den Prix Montagne. Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung.“ Heute sind es 75 Bäuerinnen. Sie erzielen im Jahr einen Umsatz von 900 000 Franken und erwirtschaf-ten so ein Zusatzeinkommen für ihre Familien. Wichtigstes Ziel dabei ist es, den Bäuerinnen einen möglichst guten Stundenlohn zu zahlen. „Die Urner Bäuerinnen haben aus einer einfachen Idee ein erfolgreiches Unternehmen gemacht,“, so Bernhard Russi. „Das ist eine beachtliche Leistung. Und dass das diesjährige Gewinnerprojekt des Prix Montagne aus meinem Heimatkanton stammt, freut mich natürlich besonders.“

Jährlicher Preis – zum fünften Mal vergeben
Seit 2011 zeichnen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe mit dem Prix Montagne wirtschaftlich erfolgreiche Projekte aus dem Berggebiet aus, die nachweislich und beispielhaft einen Beitrag zu Wertschöpfung, zu Beschäftigung oder zu ökonomischer Vielfalt leisten. 2015 wurden 16 Projekte eingereicht, sechs davon wurden nominiert. Die Favoriten kommen aus allen Sprachregionen und zeigen eindrücklich, wie man die Stärken des Berggebiets nutzen und die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen verbessern kann. Durch ihren Modellcharakter sind die Projekte auch auf andere Regionen übertragbar und sollen den Menschen in den Bergen als Inspiration dienen.

Wir freuen uns sehr über die grosse Anerkennung!